4-Augen-Prinzip schützt Unternehmensdaten
iQ.Suite Tipps & Tricks für Microsoft Exchange / SMTP
Um sensible Unternehmensdaten zu schützen ist das 4-Augen-Prinzip ein probates Mittel. Dabei verlassen ausgehende E-Mails erst dann die Organisation, wenn eine Kontrollinstanz die Freigabe erteilt. Lesen Sie dazu ein Beispiel.
Step by Step:
- Zunächst ist zu definieren für welche ausgehenden E-Mails das 4-Augen-Prinzip angewendet werden soll. Nehmen wir als Beispiel E-Mails, die Konstruktionszeichnungen beinhalten.
- Nun wird ein iQ.Suite Watchdog Attachment Filtering Job benötigt. Dieser prüft bei allen ausgehenden E-Mails die entsprechenden Dateitypen.

- Enthält eine E-Mail den gesuchten Dateianhang, so tritt die Aktion "Redirect Mail" in Kraft.

- Dabei wird die E-Mail an ein definiertes Postfach umgeleitet.

- In diesem Postfach kann die umgeleitete E-Mail nun von den berechtigten Personen geprüft werden.
- Darf die E-Mail die Organisation verlassen, kann der Prüfer die E-Mail über "Senden als" an den Original Empfänger zustellen. Voraussetzung dazu sind die entsprechenden Rechte auf das Postfach.
- Alternativ zum Umleiten in ein Postfach ist auch das Parken der E-Mail in einer "Outbound" Quarantäne möglich. Dabei erhält der Prüfer Sammelreports (bekannt aus dem Anti-Spam Bereich) über die dort gespeicherten E-Mails. Mittels des Befehls "Anfordern" kann sich der Prüfer die zuprüfende E-Mail zusenden lassen. Ist der Versand der E-Mail erlaubt, führt der Prüfer den Befehl "Freigeben" aus. Damit wird die E-Mail aus der Quarantäne an den Originalempfänger gesendet.