Reduktion von zu prüfenden E-Mails
iQ.Suite Tipps & Tricks für Lotus Notes Domino
Man kann mit Dominoserver-Mitteln eingehende E-Mails reduzieren, bevor die iQ.Suite diese überprüfen muss.
Entweder gibt es für jeden Dominoserver ein eigenes
Konfigurationsdokument im Directory oder es wird das
Default-Konfigurationsdokument verwendet.
In diesem Konfigurationsdokument kann man im Bereich „Router/SMTP“ – "Restriction and Controls" – "SMTP Inbound Controls"

folgende Einstellungen vornehmen:
- Verify connecting hostname in DNS
Ist diese Überprüfung aktiviert, kontrolliert der Dominoserver, ob die IP-Adresse des SMTP-Servers, der E-Mails abliefern möchte, mit dem Namen im DNS übereinstimmt. Sollte dies nicht der Fall sein, werden die E-Mails nicht angenommen. - Verify sender’s domain in DNS
Bei dieser Einstellung wird überprüft, ob die Internetdomäne des Absenders existiert. - Verify that local domain recipients exist in the Domino Directory
Hiermit werden schon alle E-Mails abgelehnt, die an nicht existierende Empfänger versendet werden. Z.B. wird oft versucht an Adressen wie andreas.mueller Spam zu versenden, da Andreas ein häufiger Vorname und Müller ein noch häufigerer Nachname ist.
Somit ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass es in einem größeren Unternehmen einen Andreas Müller gibt.
a. Reject ambiguous names
Hier werden alle E-Mails mit Empfängeradressen herausgefiltert, die nicht eindeutig sind. Es gibt zum Beispiel einen andreas.mueller und einen andreas.schmidt und die Empfängeradresse ist andreas@domain.cc, somit wird diese E-Mail herausgefiltert.

Mit diesen Optionen kann schon ein Teil der E-Mails herausfiltert werden, sodass die iQ.Suite diese nicht mehr bearbeiten muss.
Dies führt, je nach Anzahl der E-Mails und der Domino/iQ.Suite
Infrastruktur zu einer erheblichen Entlastung, da sich die iQ.Suite nur
noch mit den tatsächlich entscheidenden E-Mails beschäftigen muss.