Ping-Pong Effekte vermeiden
iQ.Suite Tipps & Tricks für Lotus Notes Domino
Viele Unternehmen setzen die Möglichkeit ein, externe
E-Mail-Kommunikationspartner über eine automatisierte Antwort zu
informieren, dass ihre E-Mail erfolgreich angenommen wurde. Wenn dieser
Mechanismus auf dem Server des Kommunikationspartners ebenfalls
eingerichtet ist, entsteht ein ewiges Hin- und Her-Bestätigen der
Bestätigung - der sogenannte Ping-Pong-Effekt. Dies sollte schon aus
Performancegründen verhindert werden.
Wie Sie diesen Effekt vermeiden, zeigt folgendes Beispiel:
Sie
möchten Ihren Kommunikationspartnern auf jede an Ihre Domäne gerichtete
und akzeptierte E-Mail eine entsprechende Rückmeldung geben. Dies
können Sie mithilfe eines iQ.Suite Wall- oder iQ.Suite Actionjobs
erreichen. Für welchen Weg Sie sich auch entschieden haben - die
Vorgehensweise zur Vermeidung einer Bestätigungsmail der
Bestätigungsmail ist immer die gleiche:
- Tragen Sie unter dem Reiter "Misc" des jeweiligen Jobs bei "Memo von" eine dedizierte Adresse ein, für die keine Bestätigungsmail geschickt werden soll:

- Erstellen Sie eine Mail-Adress-Regel, in der (unter anderen) diese Adresse als Empfänger definiert werden:

- Diese Regel nehmen Sie in unter dem Reiter "Basics" in die Liste "Abhängigkeit von negierten Regeln" auf:

Nachdem
Sie den Job gespeichert haben, startet der Mailgrabber-Task neu und
alle E-Mails, die ab diesem Zeitpunkt an eine der definierten Adressen
gesandt werden, werden nicht automatisch benachrichtigt.
Im
Umgang mit E-Mail und deren strukturierter Verarbeitung steckt oftmals
der Teufel im Detail. In unseren Schulungen spüren wir solche "kleinen
Ursachen mit großer Wirkung" auf und konfigurieren in praktischen
Übungen die jeweiligen Lösungen.