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GBS Workflow Modeler - Weiterleiten & Organisationseinheiten

Schlagwörter:  IBM Notes  IBM Domino  BPMN  Workflow

Der webbasierte GBS Workflow Modeler wird sowohl von Fachanwendern als auch IT-Spezialisten als Werkzeug zur gemeinsamen Prozessmodellierung verwendet. Basis dafür ist die standardisierte Notation BPMN 2.0. Sie ermöglicht es, Fachanwendern ohne technisches Wissen Prozesse zu beschreiben und IT-Spezialisten technisch notwendige Anpassungen am gleichen Modell vornehmen zu lassen. Das Modell muss dafür nicht transformiert werden – somit behalten beide die gleiche Sichtweise und können Änderungen gemeinsam durchführen. Die folgenden Tipps sollen eine kurze Einleitung geben, wie weiterführende Fragestellungen und technische Anforderungen am Modell gelöst werden.

Fall 1
GBS Workflow Tipps Dezember, 2012

Wie kann ich einen Vorgesetzten zur Genehmigung eines Antrages festlegen, wenn beim Start des Workflows der Antragsteller und somit der Vorgesetzte nicht bekannt ist?

GBS Organisation Directory - Abteilungsleiter festlegen:

Mit GBS Workflow wird neben der Anwendungsdatenbank auch ein GBS Organisationsverzeichnis ausgeliefert. In diesem Organisationsverzeichnis lässt sich für jeden Anwender festlegen welcher Gruppe bzw. auch Abteilung er angehört. Im jeweiligen Abteilungsdokument kann der Abteilungsleiter und seine Stellvertreter hinterlegt werden.

GBS Workflow Modeler – Pool bestimmen
GBS Workflow Tipps Dezember, 2012

Ziehen Sie aus der Palette einen Pool auf die Arbeitsoberfläche und weisen Sie Ihr Organisationsverzeichnis diesem Pool zu.

Mitarbeiter für die Lane festlegen
GBS Workflow Tipps Dezember, 2012

Öffnen Sie den Ressourcen-Dialog und fügen Sie über den Button „Add“ einen neuen Zuweisungstyp hinzu. Wählen Sie unter „Name“ eine beliebige Gruppe oder Abteilung.

Lane für den Vorgesetzten in den Pool erstellen

Für den potentiellen Vorgesetzten benötigen Sie eine weitere Lane. Ziehen Sie diese via Drag & Drop aus dem „Shape Repository“ in Ihren Pool.

Vorgesetzten festlegen
GBS Workflow Tipps Dezember, 2012

Auch für diese Lane muss nun ein neuer Zuweisungstyp hinzugefügt werden. Wählen sie dazu den Typ „Formula“. Dieser enthält vorbereitete Formeln, die mit Hilfe der @Formula Sprache von IBM Lotus Notes erstellt und im Prozessverzeichnis hinterlegt wurden. Zur Laufzeit werden diese Formeln von der GBS Workflow Engine ausgeführt und können daher flexibel auf bestimmte Ereignisse reagieren. In unserem Fall wird durch das hinterlegte Organisationsverzeichnis der jeweilige Vorgesetzte des Workflow Initiators (Antragsteller) bestimmt.

Fall 2

Wie kann die Weiterleitungsrichtung nicht der Anwender entscheiden sondern von vornherein programmatisch festgelegt werden?

Üblicher Weise entscheidet der jeweilige Bearbeiter über die gewünschte Weiterleitungsrichtung. Dazu werden ihm beim „Erledigen“ einer Aufgabe in einem Dialog die Bezeichnungen der vom Gateway abgehenden Sequenzflüsse als Auswahl angeboten. Der Dialog erscheint nicht, wenn der Sequenzfluss von „Standard“ auf „Conditional Flow“ geändert und mit einer Formel belegt wird.

Sequenzfluss Typ ändern
GBS Workflow Tipps Dezember, 2012

Selektieren Sie einen Sequenzfluss und wechseln Sie den Typ von Standard auf „Conditional Flow“. Als Conditional Expression können Sie nun @Formula verwenden. Als Rückgabewert muss Wahr oder Falsch verwendet werden. In dem Beispiel wird der Weg „Betrag kleiner 1000“ gewählt, wenn das Feld „amount“ aus dem Lotus Notes Dokument kleiner als 1000 ist. [@if(amount < 1000; @True;@False)]

Default Flow
GBS Workflow Tipps Dezember, 2012

Sollte weder die eine noch die andere Bedingung zutreffen, so kann man einen „Default Flow“ festlegen. Der Sequenzfluss würde dann einen kleinen Strich als Hinweis erhalten.

Zuletzt aktualisiert am 17.05.2016


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