Artikel-ID: 140616218

Benutzergruppen von der Jobprüfung ausschließen

Schlagwörter:  IBM Domino

Oftmals möchte man definierte Gruppen, OUs, Domänen oder auch einzelne Benutzer von bestimmten Jobs nicht prüfen lassen. Ein gängiges Beispiel ist der Einsatz von Whitelisten. Wichtiger als das Erkennen und anschließende Blocken von Spam-E-Mails ist das Verhindern von sogenannten False-Positives. Dies sind E-Mails, die fälschlicherweise als Spam erkannt und aussortiert wurden.

Mithilfe des iQ.Suite Regelwerkes können Sie einfach und schnell bekannte Absender ("die Guten") von der Prüfung durch Ihren Anti-Spam-Job ausschließen.

Die folgende Vorgehensweise eignet sich für jede Art von Ausnahmeregelungen, unabhängig von Art oder Aufgabe der Jobs.

Unsere Aufgabe besteht darin, einen Job (im Beispiel einen Anti-Spam-Job) so zu konfigurieren, dass nur E-Mails bearbeitet werden, die aus dem Internet kommen, mit Ausnahme bekannter, uns wohlgesinnter Absenderdomänen. Die Bedingung, dass die E-Mails nur geprüft werden, wenn sie aus dem Internet kommen, haben wir bereits realisiert. Nun müssen wir noch die Ausnahmegruppe definieren.

Bestimmen Sie als erstes, ob Sie den Absender oder den Empfänger als Ausnahme definieren möchten. In unserem Beispiel wollen wir feststellen, ob der Absender mit unseren Anforderungen ("die Guten" Sender) übereinstimmt. Diese Bedingung wird über eine Mail-Adressregel geprüft, die später im Job als Bearbeitungskriterium definiert wird.

Tipp: Kombinieren Sie nur in Ausnahmefällen Absender- und Empfängerbedingung in einer Regel!

Global - Mail-Regeln
Global - Mail-Regeln

Alle anderen Einstellungen können Sie so belassen, wie sie in der Regel per Default eingestellt sind.

Beispiel 1
Beispiel 1

Zwei externe SMTP-Senderdomänen

Beispiel 2
Beispiel 2

Eine Domino-Domäne

Beispiel 3
Beispiel 3

Eine Gruppe aus dem Domino-Adressbuch

Beispiel 4
Beispiel 4

Ein Zertifizierer

Beispiel 5
Beispiel 5

Eine Einzelperson aus dem Domino-Adressbuch

Beispiel 6
Beispiel 6

Eine Einzelperson im Internet

Beispiel 7
Beispiel 7

Eine Kombination

Im zweiten Schritt öffnen Sie den Job, für den Sie Ausnahmen definieren möchten, im Editiermodus. Der Job sieht ursprünglich wie folgt aus:

Editiermodus
Bearbeitung der Regeln

Unter dem Reiter "Basics" klicken Sie unter "Bearbeitung der Regeln" auf das Icon "Auswahl" (nur sichtbar im Editiermodus). Wählen Sie die eben erstellte Regel aus. Klicken Sie auf den Pfeil-nach-rechts-Button unter "negatives".

Das Ergebnis

Das Ergebnis sieht wie folgt aus:

Klicken Sie auf "OK".
Speichern Sie die Änderung.

Bearbeitungskriterien


Die Bearbeitungskriterien für diesen Job lassen sich wie folgt zusammenfassen: Nach spätestens 30 Sekunden startet der MailGrabber neu und der Job wird zukünftig E-Mails nicht mehr bearbeiten/prüfen, die die Bedingungen, die in der Regel definiert sind, erfüllen.

Sie können natürlich mehrere Regeln - auch in Kombination positiv/negiert - einsetzen. Achten Sie bitte hierbei darauf, dass Sie "Alle falsch" ausgewählt haben, um zu erreichen, dass der Job nicht läuft, wenn die eine oder die andere Bedingung unter den negierten Regeln zutrifft.

Warum Sie diese Option wählen müssen, um das o. g. zu erreichen, was für ein riesiges Potential hinter dem iQ.Suite Regelwerk steckt und wie Sie damit eine E-Mail-Policy für Ihr Unternehmen aufbauen, erfahren Sie in unseren Schulungen. Hier geht’s weiter.

Zuletzt aktualisiert am 14.06.2016


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