Artikel-ID: 180221321

Ausführung des GBS Workflow Manager in einer Docker-Infrastruktur

Problembeschreibung

Im Unternehmen existiert eine Container-Management-Infrastruktur auf Basis der Docker-TechnologieGBS Workflow Manager soll in dieser genutzt werden. 

Lösung

Der GBS Workflow Manager steht als Docker-Image zur Verfügung. Die entsprechende Version ist auf Docker Hub unter hub.docker.com/r/gbseuropagmbh/workflowmanager verfügbar.

Die neueste veröffentlichte Version kann mittels des pull-Befehls von Docker Hub heruntergeladen werden:

  • docker pull gbseuropagmbh/workflowmanager:latest

Anschließend kann eine docker-compose.yml-Datei angelegt werden. Diese Datei enthält die Konfiguration der benötigten Komponenten. Neben dem GBS Workflow Manager Server wird noch eine relationale Datenbank (z. B. PostgreSQL) und eine dokumentenorientierte Datenbank (MongoDB) benötigt. Der genaue Aufbau der docker-compose.yml-Datei ist abhängig von der jeweiligen Version vom GBS Workflow Manager und kann auf Docker Hub eingesehen werden.

Bei der ersten Ausführung ist noch das Erstellen der relationalen Datenbank erforderlich. Dieses kann über eine eigene Text-Datei „init.sql“ erfolgen, welche im konfigurierten Verzeichnis der relationalen Datenbank unter Docker gelegt werden muss. Der Aufbau dieser Datei ist auch abhängig von der Version vom GBS Workflow Manager und kann ebenfalls auf Docker Hub eingesehen werden.

Nachdem die Dateien erstellt sind, kann der GBS Workflow Manager über das Docker Compose-Kommando gestartet werden:

  • docker-compose up -d

Es empfiehlt sich, beim Docker Compose-Kommando noch einen Projektnamen anzugeben. Durch die Verwendung des Projektnamens ist der Name der Volumes unabhängig vom aktuellen Ordner und erleichtert so die Verwendung derselben Volumes, unabhängig von der verwendeten Version des GBS Workflow Manager. Der Projektname kann mit der Option -p im Docker-Compose-Befehl angegeben werden:

  • docker-compose -p <project name> up -d

Eine zweite Option zum Festlegen eines bestimmten Projektnamens ist die Verwendung der Umgebungsvariablen COMPOSE_PROJECT_NAME, die in der Umgebungsvariablen-Datei mit der Endung „.env“ konfiguriert wird. Für weitere Informationen zu der Umgebungsvariablen-Datei siehe docs.docker.com/compose/env-file/.

Zuletzt aktualisiert am 19.02.2021


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