Verschlüsselte E-Mail-Kommunikation: TLS ist kein Ersatz für Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Karlsruhe

GROUP Business Software mahnt zusätzliche Verschlüsselung der E-Mail-Inhalte an: Verschlüsselungslösung iQ.Suite Crypt Pro realisiert Ver- und Entschlüsselung zentral auf dem Mailserver

Trotz Sensibilisierung für das Thema Datenschutz beim Austausch geschäftsrelevanter Informationen per E-Mail vernachlässigen offenbar zahlreiche Unternehmen und Behörden immer noch ihre E-Mail-Sicherheit: In einem automatisierten TLS-Check des Bayerischen Landesamtes für die Datenschutzaufsicht fehlte bei rund einem Drittel von 2000 Probanden die Transportverschlüsselung TLS sowie die Unterstützung von Perfect Forward Secrecy für den E-Mail-Versand.

„Unternehmen sind nach Paragraph 9 des Bundesdatenschutzgesetzes dazu verpflichtet, Verschlüsselungsverfahren bei den von ihnen eingesetzten Mailservern nach aktuellem Stand der Technik zu verwenden“, macht Andreas Richter, Vice President Marketing bei GBS, aufmerksam. In diesem Zusammenhang erachten die Datenschützer den Einsatz von StartTLS zur Verschlüsselung der Kommunikation zwischen Mailservern als erforderlich.

Der Einsatz des Verschlüsselungsprotokolls StartTLS entspricht damit zwar dem Stand der Technik, ist jedoch kein Ersatz für eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mit PGP oder S/MIME: „TLS ist die serverseitige Verschlüsselung des Datenaustausches auf Transportebene. Konkret bedeutet dies, dass die E-Mail-Übertragung vom sendenden zum empfangenden Mailserver verschlüsselt erfolgt. Diese kann jedoch von technisch gut ausgerüsteten Hackern angegriffen werden. Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung dagegen verschlüsselt zusätzlich die Inhalte einer E-Mail gegen unbefugte Zugriffe“, erklärt Richter. Der Einsatz einer solchen E-Mail-Verschlüsselungslösung gestalte sich aufgrund ihrer Komplexität für viele Unternehmen jedoch schwierig und verhindere oftmals einen unternehmensweiten Einsatz.

Die Verschlüsselungslösung iQ.Suite Crypt Pro von GBS wird dagegen auf dem vorhandenen Mailserver integriert und macht somit eine Installation auf den Arbeitsplätzen überflüssig. Der gesamte Prozess der Ver- und Entschlüsselung wird damit auf dem Server realisiert. Das zentrale, serverbasierte Verfahren reduziert die Anzahl notwendiger Schlüssel sowie Zertifikate, integriert PKI-Strukturen und ermöglicht so ein effizientes Schlüssel- und Zertifikatsmanagement. iQ.Suite Crypt Pro unterstützt zudem die gängigen Verfahren wie PGP und S/MIME.

Die Integration der Lösung ist sowohl unter IBM Notes/Domino als auch Microsoft Exchange/SMTP möglich und erlaubt zudem einen geräteunabhängigen Einsatz auf Smartphones und Tablets.

 

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